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Vorbemerkung
Mit Vertrag vom 24. Mai 2012 haben der Rasensportverein Emden e. V. und der Sportverein Blau-Weiß von 1920 Emden-Borssum e. V. die Handballabteilungen beider Stammvereine zu einer Spielgemeinschaft zusammengeführt. Der genannte Vertrag zur Einrichtung einer Spielgemeinschaft hat Priorität vor der Satzung. Die Satzung kann weder den Vertrag einschränken noch in seiner Wirkung beschränken. Da durch die Einrichtung der Spielgemeinschaft keine eigenständige Institution geschaffen wird, bedarf es einer durch die Mitgliederversammlung der HSG erlassenen Satzung, die, soweit dies nicht bereits durch den Vertrag zur Einrichtung der Spielgemeinschaft geregelt ist, die innere Organisation der Gemeinschaft näher festlegt.


Satzung 

Die Spielgemeinschaft trägt den Namen „Handballspielgemeinschaft Emden“, kurz: HSG Emden. Die Spielgemeinschaft wird zum 01. Juli 2012 gegründet. Es handelt sich nicht um einen eigenständig eingetragenen Verein. Die Spielgemeinschaft fasst lediglich die bisher in den Stammvereinen bestehenden Handballabteilungen zusammen. Sie soll sowohl die Bildung von Leistungsmannschaften ermöglichen, wie auch die Absicherung der Breitensport-, Jugend- und Seniorenarbeit. Die Vereinsfarben sind Blau und Grün.

Für den Erwerb der Mitgliedschaft in der Spielgemeinschaft gelten die Satzungen der Stammvereine. Die Mitgliedschaft in der Spielgemeinschaft endet durch Erklärung des Mitglieds gegenüber dem Vorstand, dessen Austritt aus dem Stammverein oder durch Ausschluss. Das Ende der Mitgliedschaft in der Spielgemeinschaft hat nicht zwingend das Ende der Mitgliedschaft im Stammverein zur Folge. Ein Ausschluss aus der Spielgemeinschaft kann erfolgen, wenn ein Verhalten in grober Weise gegen die Interessen der Spielgemeinschaft verstößt. Soweit ein Mitglied aus der Spielgemeinschaft ausgeschlossen oder eine Sanktion verhängt werden soll, ist hierzu vorab eine Information an beide Vorstände, vertreten durch die Vorsitzenden der Stammvereine, zwingend erforderlich. Sie haben in dieser Angelegenheit Rede- und Stimmrecht. Vor der Entscheidung über den Ausschluss ist der betroffenen Person Gelegenheit zu geben, sich zu den Gründen des beabsichtigten Ausschlusses zu äußern (Anhörung). Ein Ausschluss aus der Spielgemeinschaft hat nicht automatisch den Ausschluss aus dem Stammverein zur Folge. 


Die Spielgemeinschaft erhebt keine eigenen Mitgliedsbeiträge. Die Planung, Abrechnung usw. der Finanzen ist im Vertrag zur Gründung der Spielgemeinschaft geregelt. 

Organe der Spielgemeinschaft sind • die Mitgliederversammlung • der Vorstand • die Trainersitzung. 


Bei dem Vorstand der Spielgemeinschaft handelt es sich mangels eigener Rechtsfähigkeit nicht um einen Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Die Zusammensetzung des Vorstandes ist im HSG-Vertrag festgelegt. Die Vorstandsmitglieder sollten nach Möglichkeit zu gleichen Teilen aus allen Stammvereinen stammen. Es ist dem geschäftsführenden Vorstand freigestellt, weitere Personen in den Vorstand zu berufen, um alle Aufgaben auftragsgemäß erfüllen zu können. 


Die Vorstandsmitglieder werden für die Dauer von zwei Jahren von der Mitgliederversammlung einzeln gewählt, sie bleiben jedoch bis zur Neuwahl des jeweiligen Vorstandsmitglieds im Amt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Wählbar sind nur Mitglieder der Stammvereine. 

Mobirise

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten der Spielgemeinschaft zuständig und hat mit den Vorständen der Stammvereine vertrauensvoll zusammenzuarbeiten. Er hat vor Allem folgende Aufgaben:
1. Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung,
2. Bericht über die Arbeit des Vorstandes auf der Mitgliederversammlung,
3. Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung,
4. Aufstellung der Finanzplanung, Kassenführung, Erstellung eines Jahresabschlusses,
5. Aufstellung der Trainings- und Spielplanung inkl. personeller Angelegenheiten,
6. Entscheidungen über Anträge zum laufenden Geschäft der Spielgemeinschaft,
7. Entscheidung über Sanktionen oder den Ausschluss von Mitgliedern aus der Spielgemeinschaft im Falle groben Fehlverhaltens gegen die Interessen der Spielgemeinschaft.

Der Vorstand tagt mindestens viermal jährlich nicht öffentlich. Die Vorsitzenden der Stammvereine sind rechtzeitig über die Sitzungen zu informieren und haben das Recht, an den Sitzungen teilzunehmen. Sie haben Rederecht, jedoch kein Stimmrecht, es sei denn, diese Satzung sieht in besonderen Fällen eine andere Regelung vor. Über die Vorstandssitzungen wird eine Niederschrift angelegt, die auch den Vorsitzenden der Stammvereine übermittelt wird. 


Der/die Spielwart/in beruft mindestens vierteljährlich eine Trainersitzung ein, um Belange der Spielgemeinschaft, insbesondere den Spiel- und Trainingsbetrieb betreffend, zu berichten, auszutauschen und zur Abstimmung zu bringen. Dabei ist die Trainersitzung Beratung für den Vorstand. An der jährlichen Spielplanung und Trainingsplanung wirkt die Trainersitzung aktiv mit. Auf den Trainersitzungen hat jede/r von der Spielgemeinschaft berufene Trainer/in Rede- und Stimmrecht. Über die Trainersitzungen wird jeweils eine Niederschrift geführt und den Trainern, dem Vorstand der HSG sowie den Vorständen der Stammvereine übermittelt. 


Im ersten Quartal jeden Jahres findet auf Einberufung durch den Vorstand eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn der Vorstand der Spielgemeinschaft oder ein geschäftsführender Vorstand eines der Stammvereine dies für nötig hält, oder wenn mindestens 1/10 der Mitglieder der Spielgemeinschaft sie schriftlich unter Angabe von Gründen beim Vorstand beantragt.
Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt
• gegenüber den geschäftsführenden Vorständen der Stammvereine schriftlich oder per E-Mail
• durch Aushang in den Sportstätten, die von der HSG genutzt werden
• Anzeige auf den Internetseiten der Vereine und der HSG
• Veröffentlichung in der lokalen Presse (Emder Zeitung und Ostfriesen Zeitung)
mindestens zwei Wochen vor der Versammlung. Die ausgehängten und die elektronisch versandten Einladungen werden durch die Tagesordnung vervollständigt. 


Die Mitgliederversammlung ist insbesondere zuständig für
1. Feststellung der Einhaltung von satzungsgemäßen Fristen,
2. Genehmigung des Protokolls der vorherigen Versammlung,
3. Entlastung des Vorstandes
4. Wahl des Vorstandes,
5. Entscheidung über vom Vorstand eingebrachte Anträge zu inneren Angelegenheiten der Spielgemeinschaft,
6. Beschlussfassung über sonstige Anträge.
Die Jahresvollversammlung wird durch den / die Vorsitzende/n der Spielgemeinschaft, bei dessen / deren Verhinderung durch ein anderes Vorstandsmitglied, geleitet, ausgenommen, besondere Umstände erfordern eine gesonderte Moderation.
Die Jahresvollversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder der Spielgemeinschaft beschlussfähig. Jedes Mitglied der Spielgemeinschaft ab dem vollendeten 16. Lebensjahr, sowie die Vorsitzenden der Stammvereine haben Rede- und Stimmrecht. Für Jugendliche bis zum 15. Lebensjahr hat ein erziehungsberechtigtes Elternteil das Stimmrecht.
Die Tagesordnung kann auf Antrag mit einfacher Mehrheit erweitert werden.
Bei Wahlen gilt die einfache Mehrheit, bei Stimmengleichheit findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, statt. Sollte im zweiten Wahlgang keine Mehrheit zustande kommen, entscheidet das Los, das die Versammlungsleitung zieht.
Wahlen werden grundsätzlich offen, durch Handzeichen durchgeführt. Auf Antrag aus der Versammlung sind Wahlen mehrerer Vorstandsmitglieder en bloc zulässig.
Das Stimmrecht kann nur durch Anwesenheit persönlich ausgeübt werden.
Über die Jahresvollversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die auch den Vorsitzenden der Stammvereine übermittelt wird. Damit werden insbesondere auch Wahlergebnisse den Stammvereinen bekannt gemacht. Der/die Schriftführer/in wird vor Beginn der Versammlung bestimmt. 


Wählbar für die Funktionen in der Spielgemeinschaft sind alle stimmberechtigten Mitglieder der Spielgemeinschaft. Die Posten der / des Vorsitzenden und der Stellvertreter/innen sind nur durch Personen zu besetzen, die das 21. Lebensjahr vollendet haben.
In Jahren mit gerader Jahreszahl werden gewählt
a) Die/der Vorsitzende,
b) die/der stellvertretende Vorsitzende für Verwaltung
c) die/der stellvertretende Vorsitzende für Organisation
d) die/der Jugendwart/in,
e) weitere Warte/innen, soweit bestellt.
In Jahren mit ungerader Jahreszahl werden gewählt
a) die/der stellvertretende Vorsitzende für Konzept
b) die/der stellvertretende Vorsitzende für Finanzen
c) die/der Spielwart/in,
d) die/der Schiedsrichterwart/in.
Die Wiederwahl ist zulässig. Bei unbesetzten Funktionen bzw. vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds hat der Vorstand das Recht, sich bis zur nächsten Hauptversammlung selbständig zu ergänzen. Dies ist den Vereinsvorständen mitzuteilen. 

Diese Satzung ist durch die geschäftsführenden Vorstände des Rasensportverein Emden e. V. und Sportverein Blau-Weiß von 1920 Emden-Borssum genehmigt. Die Gründungsversammlung der HSG Emden hat diese Satzung am 14. Juni 2012 beschlossen. Die Satzung tritt mit Gründung am 1. Juli 2012 in Kraft.
Emden, 14. Juni 2012
gez. Heidrun Burfeind, 1. Vorsitzende Sportverein Blau-Weiß von 1920 Emden-Borssum e. V.
gez. Jan Endelmann, 1. Vorsitzender Rasensportverein Emden e. V.
gez. Cord Siedenberg , 1. Vorsitzender Handballspielgemeinschaft Emden

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